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Ein Kommutativ-Problem

Wie in der Seite "Schwarzschild-Radius" beschrieben ist in einem kleinem System nicht genügend gravitative Energie vorhanden um ein stabiles Schwarzen Loch zu bilden.
Wie ist es bei größeren Systemen?
Angenommen ein Schwarzes Loch ist ab der zweifachen Sonnenmasse stabil. Unsere Milchstraße hat 150 Milliarden Sonnen. Die potentielle Energie zum Schwarzschild-Radius einer Testmasse beträgt 1/2 von seinem Masseäquivalent. Wenn also zwei Sonnen zum Schwarzen Loch zusammenfallen, wäre das 1/4 ihrer Gesamtmasse. Diesen Vorgang wiederhole ich für die entstandenen Schwarzen Löcher, bis nur mehr ein Schwarzes Loch übrig bleibt. Der 2-er Logarithmus von 160 Milliarden ist 40. 1/4 mal 40 ist 10. Das wäre genau das Massenverhältnis was Astronomen für den Betrag der Dunklen Materie zur gewöhnlichen Materie beobachten.
Diese Sache hat aber ein Problem. Lässt man je eine Testmasse in ein Schwarzes Loch fallen, so erhält man bis zum Schwarzschild-Radius immer nur 1/2 von seinem Masseäquivalent nach Newton. Es entsteht damit ein Kommutativ-Problem im Vergleich zum vorig beschriebenen Vorgang.
Die naheliegende Erklärung ist die Annahme, dass Masse am Schwarzschild-Radius eines schweren Schwarzen Loches immer noch potentielle Energie besitzt, begründet in der linearen Abhängigkeit vom Schwarzschild-Radius zur Masse des Schwarzen Loches.
Eine andere Möglichkeit: Die überschüssige Energie zerstrahlt, wenn etwas in ein Schwarzen Loch fällt.

Ludwig Resch